{Rezension} Sandsturm

Kara fuhr fort: „Aber in einer Sache hast du Recht. Wir brauchen einen erfahrenen praktischen Archäologen. Und wenn du nicht mitkommst, weiss ich genau den Richtigen dafür.“

Safia begriff, wen sie meinte. O nein

Kara schien ihre Bestürzung zu spüren. „Du weisst, dass er in dieser Region die grösste Ausgrabungserfahrung hat.“ Sie wühlte in ihrer Handtasche und zog ihr Handy heraus. „Wenn wir Erfolg haben wollen, brauchen wir Indiana Jones.“

(Seite 102)

Ich komme endlich wieder dazu, eine Rezension zu schreiben, und zwar über Sandsturm von James Rollins. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt :).

Rollins_JSandsturm_161700.jpg
Quelle: Randomhouse

Eine mysteriöse Lichtkugel erscheint im Britischen Museum in London – und explodiert mit unfassbarer Gewalt. Bestand sie tatsächlich aus reiner Antimaterie? Für Painter Crowe von der wissenschaftlichen Spezialeinheit SIGMA-Force beginnt ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit: Denn wer immer diese unerschöpfliche Energiequelle zuerst beherrscht, entscheidet über Leben und Tod der gesamten Menschheit! Doch Painter Crowes Gegner sind skrupellos und scheinen ihm immer einen Schritt voraus zu sein…

Klappentext

Cover: Das Cover ist vielleicht nicht ganz so unglaublich, aber es passt ganz gut und mir gefällt es. Besonders, dass im O von Rollins das Sigma steht.

Handlung: Ich muss gestehen, dass ich nicht ganz alles verstanden habe, was in diesem Buch passiert ist. Ich fürchte, ich bin einfach zu schlecht in Naturwissenschaften. Es wurde zwar alles gut erklärt, aber begriffen habe ich es dennoch nicht immer. Gut, vielleicht hätte ich dieses Buch auch nicht um 2 Uhr morgens lesen sollen ^^. Aber das ist eigentlich auch ganz egal, denn das Buch ist auch so toll! Es ist unglaublich spannend. Es passieren so viele Dinge, mit denen zumindest ich nie gerechnet hätte.

Es ist wirklich sehr wissenschaftlich, was aber auch sehr interessant ist. Und wie gesagt, ich habe nicht alles verstanden, aber das hat nicht gestört, denn ich konnte der Handlung dennoch ohne Probleme folgen. Ausserdem ist das nicht die Schuld des Autors, wenn ich nichts kapiere :D. Ich habe mich manchmal in die Schule zurückversetzt gefühlt.

Es ist mit 600 Seiten ein ganz schön dickes Buch, dementsprechend viel passiert auch. Dennoch ist die Handlung immer spannend und wird nie langweilig. Ich habe für meine Verhältnisse ziemlich lange an dem Buch gebraucht, aber nicht, weil es schlecht war, sondern einfach, weil ich sonst noch einiges zu tun hatte. Dafür habe ich dann über die Hälfte an nur einem Tag verschlungen. Ich wollte endlich wissen, was es mit all den merkwürdigen Dingen auf sich hat.

Der Klappentext hat mich vielleicht ein wenig verwirrt, weil ich nie damit gerechnet hätte, was dann tatsächlich in diesem Buch passiert. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Mich hat es jetzt nicht übermässig gestört.

Charaktere: James Bond trifft auf Indiana Jones, und das eigentlich wörtlich. Denn Painter Crowe trifft auf Omaha Dunn. Es gibt so einige Charaktere in diesem Buch, und jeder einzelne ist perfekt herausgearbeitet. Ganz egal, was jemand tut, man kann diese Handlungen wirklich nachvollziehen, weil man sehr viele Hintergrundinfos bekommt. Die Charaktere, die man mögen soll, die mag man auch auf Anhieb. Und die, die man nicht wirklich mögen soll, die mag man dann auch nicht. Alles ist also so, wie es sein sollte.

Besonders Omaha fand ich echt toll. Irgendwie fand ich ihn witzig, weil er doch immer einen guten Spruch auf Lager hatte. Aber bei Painter war es auch so. Die beiden sind irgendwie so gegensätzlich, und dennoch haben sie oft dieselbe Motivation, etwas zu tun.

Aufbau: Was mir auch gut gefallen hat, war die Art, wie dieses Buch aufgebaut ist. Denn anstatt dass es ständig irgendwelche Kapitel gibt, ist es eher in Zeiten unterteil. Es steht immer eine Zeitangabe, sodass man auch gut einschätzen kann, in welchem Zeitrahmen das Buch spielt. Zudem besteht das Buch aus mehreren Teilen, was ich auch immer interessant finde.

Schreibstil: Das Buch ist toll geschrieben, da gibt es überhaupt nichts auszusetzen. Es folgt immer wieder einem anderen Charakter, und deshalb bekommt man auch von allen so viel mit. Das hat mir gut gefallen und war für das Buch auch genau richtig.

Nachbemerkung des Autors: Eigentlich interessieren mich Nachbemerkungen nicht so ganz und ich würde sie hier an dieser Stelle auch nie erwähnen, aber da mir diese Nachbemerkung bestimmt im Gedächtnis bleiben wird, muss ich sie kurz ansprechen, denn sie ist wirklich toll. Es geht um Fakt und Fiktion des Buches, und das fand ich echt interessant und auch irgendwie witzig. Wirklich gut gemacht!

Fazit: Es ist seit langem das erste Buch, das ich von einem Autor lese. Auch lese ich ja sonst nur Fantasy. Aber ich wollte mal wieder etwas Neues ausprobieren, und da habe ich mich für dieses Buch entschieden. Und ich kann nur sagen, dass es eine sehr gute Entscheidung war. Ich kenne mich zwar nicht so gut mit solchen Büchern aus und kann auch keine Vergleiche anstellen – was vielleicht ganz gut ist – aber ich kann sagen, dass ich das Buch wirklich gemocht habe.

Ich könnte höchsten einen Abzug dafür geben, dass ich nicht alles verstanden habe, aber das liegt ja an mir und nicht am Buch, denn es ist wirklich alles gut erklärt. Ansonsten habe ich überhaupt nichts daran auszusetzen, und deshalb bekommt das Buch von mir 5 von 5 Sternchen.

3 Gedanken zu “{Rezension} Sandsturm

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